Alte Aspekte eines neuen Strukturwandels: Wie Verlage mit Print wieder gewinnen!
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Alte Aspekte eines neuen Strukturwandels: Wie Verlage mit Print wieder gewinnen!

Das Kerngeschäft ist tot! Es lebe das Kerngeschäft! So etwa könnte die Botschaft der Verlagsbranche zum Jahreswechsel lauten. Konzentration auf und Investition in das Kerngeschäft zahlen sich aus. Nicht nur unternehmerische Aspekte sondern auch verlegerische nehmen Outsourcing und Kooperation im Verlagsgeschäft stärker ins strategische Visier. Davon profitieren auch die Dienstleister, die den Verlagen vernünftige und an dem laufenden Strukturwandel orientierte Servicepakete anbieten können. Ein erfolgreiches Beispiel gibt die im Rhein-Main-Gebiet ansässige vertriebsunion meynen.

„Print is back“: Diese vermeintlich frohe Botschaft nahmen die anwesenden Verlagsentscheider auf den diesjährigen Zeitschriftentagen in Berlin ernüchtert, aber auch gleichsam erleichtert zur Kenntnis. Hatten doch viele Verlage mit hoher Erwartungshaltung in Online investiert, beseelt von der Hoffnung, das digitale Geschäft kompensiere die wirtschaftlichen Einbrüche des Printbusiness. Einig waren sich alle jedoch letztendlich darin, dass die Zeitschrift der beste Botschafter für publizistische Marken darstellt.
Starke Titel haben tatsächlich ein starkes Online-Geschäft. Das Eine tun, ohne das Andere zu lassen beschreibt die Marschrichtung, die viele Verlage heute eingeschlagen haben. Und sie begreifen den Strukturwandel als wirkliche Chance und orientieren sich vermutlich dabei an der Automobilindustrie: Jeder Strukturwandel dort hat das Auto nicht etwa überflüssig gemacht, es gar abgeschafft! Nein, er hat des Deutschen liebstes Kind immer besser gemacht.

Die Vertriebs- und Marketingexperten der vertriebsunion meynen haben diese Entwicklung auf Seiten der Verlage schon seit geraumer Zeit vorausgesehen und sich dementsprechend breiter aufgestellt. Das Dienstleistungsportfolio wurde erweitert um innovative Online-Tools, die digitale Geschäftsprozesse der Verlage unterstützen, deren Erfolge in der Kundendatenbank abbilden und für neue Angebote im Sinne des „Web 2.0“ Profil gebend aufbereiten. Kräftig investiert haben die Eltviller Abonnementdienstleister auch in die Struktur und Weiterbildung der Mitarbeiter, sei es CRM-Zertifizierung, E-Mail-Marketing, Social-Media- und Community-Management.

Von Anfang an war klar, Print braucht Innovation. Und Innovation im Kerngeschäft wird sich für die Verlage auszahlen. In diesem Sinne muss ein professionelles B2B-Servicecenter mehr Raum für das kreative Geschäft der Verlage bieten, in dem es ihnen Vertriebs- und Verwaltungsprozesse abnimmt und Technologie getriebene Prozesse im Marketing unterstützt. Insofern ist es wohl auch kein Zufall, dass die Vertriebsunion insbesondere bei den Special-Interest-Verlagen regen Zuspruch findet, wo das qualitative Abonnentengeschäft und die intensive Kundenbindung eine hohe Bedeutung hat. Der Frankfurter Multimedia-Verlag Software & Support sowie der  Hobby-Zeitschriftenverlag Wellhausen & Marquardt aus Hamburg zählen seit kurzem auf die Professionalität des Dienstleisters.

Aber auch Einzelverkauf, Shop und der Vertriebs- und Versandservice für das klassische Fachzeitschriften-Segment sind ungebremste Wachstumstreiber. Das Buchprogramm der  Immobilien-Zeitung aus dem Deutschen Fachverlag,  die Agrofood-Medien Bonn/Frankfurt, der Düsseldorfer Verlag Branche & Business mit den Textilmitteilungen und die Universum Media AG Berlin/Wiesbaden bedienen sich seit diesem Jahr auch der Serviceleistung der Vertriebsunion, die damit heute schon auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurückblicken kann.

Die seit 2002 ISO zertifizierte vertriebsunion meynen ist auch im 38sten Jahr ihrer Geschäftstätigkeit ein unabhängiger und verlagsneutraler Dienstleister – ohne gesellschaftsrechtliche Verflechtungen mit Verlagen, Medienkonzernen und Institutionen.  Basis der Datenpflege und Vertriebssteuerung durch die Vertriebsunion bildet die Softwareeigenentwicklung „mediaBase“ , die sämtliche Belange des Marketings, des Vertriebs sowie der Abonnementverwaltung und –buchhaltung online wie offline in einer einzigen Anwendung vereint. Mittlerweile können Verlage die „mediaBase“ auch als Software-Service nutzen, wenn sie ihren Vertrieb nicht outsourcen wollen oder können. Bei Rhenus Medien Logistik in Landsberg findet dieses Angebot seit über einem Jahr Anwendung .

Weitere Informationen:
Karl-Heinz Behrens, Geschäftsführer
kh.behrens@vertriebsunion.de