Strukturanalyse: Verlage sind fit wie nie!
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Strukturanalyse: Verlage sind fit wie nie!

Der Wettbewerbsdruck durch branchenfremde  Akteure und die Herausforderungen der Digitalisierung, die Wirtschaftskrise und der nachhaltige Rückgang des Anzeigengeschäftes haben in den vergangenen Jahren deutliche Spuren hinterlassen. Die Verlage haben reagiert und umfangreich restrukturiert. Dies zeigt das Ergebnis einer PUBLISHERnet-Umfrage, die das Kommunikationsnetzwerk zwischen dem 5. und 15. Januar des Jahres bei 780 Verlagsentscheidern durchgeführt hat.

Quer über alle Verlagsgenres betrachtet, haben vier von fünf Verlagen sogar intensiv an ihren Strukturen gearbeitet…..

Kein Bereich wurde dabei offensichtlich verschont. Mit 67 Prozent führen die organisatorischen Veränderungen im Anzeigenverkauf, dicht gefolgt von Redaktion (66 %), Marketing (61 %) und Vertrieb (51%). Immerhin passten auch über ein Drittel der Verlagshäuser ihr Management und die Verwaltung den veränderten Gegebenheiten an.

Rosige Zeiten für Dienstleister: Neben den Outsourcing-Klassikern Grafik/Layout, Produktion/Druck und IT haben ein Drittel aller Verlage einen Dienstleister für den Mediaverkauf und/oder Vertrieb und Leserservice beauftragt. Nahezu jedes vierte Medienunternehmen hat sogar seine Redaktionen outgesourct. Das erstaunt insofern, als das die letztgenannten Disziplinen weit mehrheitlich als Kerngeschäft genannt werden. Mit 73 Prozent gehört die Print-Redaktion zur wichtigsten Kernkompetenz. Der Vertrieb folgt mit 60 Prozent, dahinter liegt der Mediaverkauf mit 59 Prozent. Mit einem skalierten Wert von 3,1 ist das CorporatePublishing als Verlagskompetenz abgeschlagen auf dem letzten Platz ( vergl.: Print-Redaktion  hat den Skalenwert 1,3).

So gerüstet und teilweise neu aufgestellt blicken die Verlage in eine spannende Zukunft. 87 Prozent der Befragten sehen in den nächsten drei Jahren  wesentliches Wachstum im Online-Business. Jedes zweite Verlagsunternehmen sieht deutliches Wachstum im Veranstaltungswesen. Überdurchschnittliche Zuwächse erwarten 49 Prozent der Entscheider übrigens in wie auch immer gearteten Kooperationen. Weder das Anzeigengeschäft noch der Printverkauf wird trotz aller positiven Konjunktursignale mehr als Wachstumsmarkt interpretiert.

Wie sieht nun der Prioritätenplan zukünftiger Aktivitäten aus? Nahezu alle befragten Verlage fokussieren die Produktinnovation als die wichtigste Aktivität, dicht gefolgt vom Ausbau des Kerngeschäftes mit 95 Prozent als die zweite Priorität und kontinuierlichem Kostenmanagement bei insgesamt 77 Prozent aller Befragungsteilnehmer als die dritte. Auf den hinteren Rängen dümpeln Portfolio-Bereinigung sowie M&A-Aktivitäten.

Die ausführlichen Ergebnisse liegen ab 28. Januar vor und können heute schon unter kh.behrens@PUBLISHERnet.de bestellt werden. Eine Gesamtauswertung mit Grafiken und Statistiken finden Interessenten im Download-Bereich der kostenfreien Community www.publishernet.de

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